Hilfe für Prostituierte, Straffällige und Drogenabhängige.

Weniger als die Hälfte der 400 bis 500 Prostitutionsstätten hat sich bisher angemeldet

Weniger als die Hälfte der 400 bis 500 Prostitutionsstätten hat sich bisher angemeldet

In Berlin gibt es schätzungsweise 400 bis 500 Bordelle, Wohnungen, Sexkinos und FKK-Clubs, in denen Prostitution ausgeübt wird. Alle in Berlin bestehenden Prostitutionsstätten hätten sich bis spätestens 1. Oktober 2017 bei den jeweiligen Gewerbeämtern der zwölf Berliner Bezirke anmelden müssen. Bisher haben nach Angaben der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung lediglich 171 Prostitutionsstätten einen Antrag nach § 12 ProstSchG gestellt. Prostitutionsstätten, die keinen Antrag gestellt haben, können gemäß § 33 Abs. 3 ProstSchG mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.